Wie Fitnesstraining Ihnen hilft, mit alltäglichem Stress besser klarzukommen

Unser Blogartikel gliedert sich in folgende Hauptbereiche:

Was versteht man unter Stress?

Stress, englisch für Anspannung, ist ersteinmal eine sehr nützliche körperliche Funktion, die uns dabei hilft, besondere Anforderungen bewältigen zu können. Die körperliche Stressfunktion war ursprünglich bei Menschen (und Tieren) dafür da, Gefahrensituationen zu überwinden. Stehen wir zum Beispiel im Job unter einem hohen zeitlichen Druck oder haben komplexe Aufgaben zu bewältigen, sendet der Körper Hormone aus, die uns in eine Stresssituation versetzen. So können wir Belastungen besser ertragen und entwickeln eine bessere Stresstoleranz. Das geschieht durch eine Ausschüttung des Hormons Adrenalin, hierdurch werden Blutzucker, Blutdruck und Muskelspannung erhöht. Die Handlungsbereitschaft, die Entscheidungsfähigkeit und die Aufmerksamkeit verbessern sich.

Es gibt positiven und negativen Stress

Beim Stress wird zwischen positivem Stress (Eustress) und negativem Stress (Dysstress) unterschieden. Der Eustress wirkt sich positiv auf den Körper aus und befähigt ihn zu höherer Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit. Wenn der Stress häufiger auftritt und psychisch und physisch nicht überwunden werden kann, wird er als unangenehm, überfordernd und sogar bedrohlich empfunden. Hier handelt es sich um Dysstress. Um diesen negativen Stress geht es in unserem Blogbeitrag.

Gesundheitliche Folgen von negativem Stress

Die gesundheitlichen Folgen von negativem Stress können immens sein. Das Gehirn baut Masse ab und wird schlechter durchblutet. Stress kann zu emotionalen Einschränkungen führen. Stressgeplagte können traurig werden, Verlustängste haben, ärgerlich werden, gereizt, müde, aggressiv sein bis hin zur Depression. Verwirrung und Vergesslichkeit können auftreten.

Auch die körperlichen Symptome sind weitreichend: zum Beispiel Übelkeit, erhöhtes Schwitzen, Muskelschwäche und -verspannungen, Magen-Darm-Probleme, Hautprobleme, ein schwaches Immunsystem, Bluthochdruck bis hin zu Krankheiten wie Schlaganfall und Herzinfarkt.

Nach Stressphasen müssen Erholungsphasen folgen

Allerdings sind Aktivitäten ohne große Anstrengung kaum erholsam, wie der Psychologe Christoph Eichhorn in seinem Buch „Gut erholen – besser leben“ (2006) beschreibt. Nach einem anstrengenden Tag also einfach die Füße hochzulegen, führt nicht zum Stressabbau – im Gegenteil: Der Stress summiert sich immer weiter auf.

Wie bewältigt man Stress?

Stellt sich also die Frage: Wie bewältigt man Stress? Die immensen gesundheitlichen Folgen lassen es jedenfalls nicht zu, den Stress einfach auszuhalten. Füße hochlegen und ein Glas Wein trinken – so sehr dies im Moment auch als angenehm empfunden wird – helfen in Wahrheit auch nicht weiter. Zu allererst sollten natürlich stressige Situationen möglichst vermieden werden. Das dies nicht immer und vor allem nicht sofort und vollständig möglich ist, ist klar. Doch die Vermeidung oder zumindest Reduzierung der Stressursachen sollte oberste Priorität haben – und nicht die dauerhafte Stressbewältigung.

Zwar wird es kaum jemand schaffen, immer „völlig entspannt und gut gelaunt“ durch`s Leben zu gehen – aber bei wiederkehrenden Stressfaktoren sollte ein Augenmerk auf die Ursachen gelegt und Abhilfe oder zumindest Besserung geschaffen werden.

Wenn es der Job selbst ist, der zu Zeitdruck und Überforderung führt, sollte zuerst hier angesetzt werden. Vom Gespräch mit dem Arbeitgeber bis hin zum Jobwechsel bei extremen Situationen gibt es hier viele Möglichkeiten. Aber das ist oft einfacher gesagt als getan; und viele möchten ihren stressigen Job auch gar nicht missen: Es scheint regelrecht modern geworden zu sein, „ständig viel beschäftigt zu sein“ und keine Zeit zu haben.

Doch fühlen wir uns wirklich gut damit?

Neben vielen psychologischen und heilpraktischen Methoden sind es vor allem Sport und Bewegung, die den Stressabbau befördern.

Stressstudien: körperliche Fitness reduziert den Stress im Job

Viele Studien zu Stress und Fitness zeigen, dass eine regelmäßige körperliche Betätigung des Stressabbau fördert, uns belastbarer und gelassener macht. Wir zeigen vier dieser Studien und ein interessantes Experteninterview.

Aktuelle Studie der Unis Basel und Göteborg

Sportwissenschaftler der Universität von Basel und das Sahlgrenska Universitätskrankenhaus in Göteborg, Schweden, haben 200 Menschen im Alter von durchschnittlich 39 Jahren untersucht. Im Zentrum stand dabei der Zusammenhang zwischen dem subjektiv empfundenen Stress der Personen und den gesundheitlichen Schäden, die aus Stress entstehen können.

Ergebnis: Sportliche Betätigungen – wie zum Beispiel regelmäßiges Fitnesstraining – minimieren nicht nur die Folgen von Stress, der Stress wird auch weniger wahrgenommen. Gestresste Mitarbeiter neigen dazu, sich körperlich auch weniger zu betätigen. Genau diese Menschen sind dann von den Stressfolgen stärker betroffen. Je höher der Stress im Job, desto wichtiger wird also der körperliche Ausgleich.

Link zum Thema (englisch)

Untersuchung der Uni Freiburg an bislang „unfitten“ Männern

Auch die Universität Freiburg kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: 149 Männer, die sich bislang kaum sportlich betätigten, wurden in drei Gruppen unterteilt. Eine der drei Gruppen führte zwölf Wochen lang Entspannungsübungen aus, eine ein Fitnessprogramm, die dritte war die Kontrollgruppe, die keine von beiden Programmen durchgeführt hat. Die Gruppen wurden vorher und nachher auf subjektives Stressempfinden und physiologische Stressreaktionen wie Ausschüttung des Stresshormons Cortisol, Herzfrequenz und Herzfrequenz-Variabilität untersucht. Ergebnis: Das Sportprogramm hatte sich im Vergleich zu den anderen Gruppen positiv auf beide Aspekte ausgewirkt.

Stress und Körpergewicht: Studie der York University und der University of Alberta, Kanada

Stress wirkt sich auch auf das Körpergewicht aus. Wir wiegen heute im Schnitt 10 Kilogramm mehr als noch 1971, bei gleicher Nahrungsaufnahme. Grund dafür ist unter anderem der gesteigerte Stress in Alltag und Berufsleben in den vergangenen Jahrzehnten. Das heißt, dass wir uns heute stärker körperlich betätigen müssen, um unser Gewicht zu halten als noch vor 45 Jahren.

Link zur Studie (englisch)

Die University of Georgia findet in einer Studie heraus, dass Sport gegen Müdigkeit hilft

Die Universität hat in einer Untersuchung an 17.000 Menschen in der westlichen Welt herausgefunden, dass sich 30% der Menschen häufig müde fühlen. Frauen sind stärker betroffen. Aber vor allem körperlich inaktive Menschen zeigen öfter Anzeichen von Müdigkeit im Alltag und im Job. Fitnesstraining wirkt dem entgegen. Viele Menschen spüren eine gesteigerte Energie nach dem Training. Körperliche Fitness führt zu mehr Zufriedenheit und weniger Stress – und zufriedene, entspannte Menschen schlafen besser. Außerdem erhöht die körperliche Fitness die kognitive Leistungsfähigkeit.

Fitnesstrainerin Nadège Tebiro im Interview

Die erfahrene und medizinisch ausgebildete Kölner Fitnesstrainerin Nadège Tebiro gibt in einem interessanten Interview viele Tipps, eine bessere körperliche Fitness im Berufsalltag zu erreichen. Unter anderem empfiehlt sie, neben dem Aktenkoffer auch immer die Sporttasche dabei zu haben. Zum Interview geht es hier.

Das Interview mit Nadège Tebiro bei Agitano

Was kann Prosano Training für Sie tun?

Unsere gesundheitsorientierten Fitnessstudios in Mönchengladbach und Krefeld eignen sich ideal, um sich nach einem anstrengenden Tag regelmäßig körperlich zu betätigen. Unsere Übungen sind in 20-30 Minuten abgeschlossen, unsere Studios liegen zentral und umgeben von vielen Einkaufsmöglichkeiten. So können Sie Heimweg, Einkauf, gesundheitsorientiertes Fitnesstraining und zudem auch noch Stressabbau in kurzer Zeit verbinden.

Prosano Training verbindet das Training von Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit

Unsere drei Spezial-Geräteparks in unserem Fitnessstudio Krefeld und im Fitnessstudio Mönchengladbach stellen eine in dieser Region einmalige Gerätekombination hierfür dar.

Gesundheitsorientiertes Krafttraining

Beim gesundheitsorientierten Krafttraining stärken Sie die gesamte Muskulatur Ihres Körpers. Zwei Trainings á 30 Minuten reichen bereits. Insbesondere Rückenschmerzen und Muskelverspannungen können Sie mit dem Krafttraining entgegenwirken.

Das Kraft-Ausdauer-Training

In unserem Kraft-Ausdauer-Zirkel der Firma Milon können Sie in nur 20 Minuten ein hoch wirksames Kraft-Ausdauer-Training durchführen. So werden Sie fitter für den Alltag und den Job und beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Das Training ist softwaregestützt. Sie erhalten eine genaue Auswertung Ihrer Daten und persönliche Optimierungsempfehlungen durch unsere Trainer. Eine Chipkarte speichert Ihre persönlichen Einstellungen an den Geräten, die sich automatisch auf Sie einstellen.

Beweglichkeitstraining

Gerade in Bürojobs bleibt die Beweglichkeit oft auf der Strecke. Es kommt zu „Muskelverkürzungen“ und Verspannungen sowie Schmerzen. Unser Gerätepark von FIVE-Konzept stellt viele verschiedene Spezialgeräte für ein ebenso innovatives wie effektives Beweglichkeitstraining zur Verfügung, mit denen Sie Ihre Beweglichkeit nachhaltig verbessern können.

Fazit

So sehr wir es auch nachvollziehen können, dass Sie sich nach einem stressigen Tag nach einer Couch, Netflix oder einem guten Buch und einem Glas Rotwein sehnen – besonders vernünftig ist das jedoch leider nicht. Ruhephasen ohne Anstrengung führen nämlich nicht zum Stressabbau, sondern zu einer Addition von Stress. Sport und Fitnesstraining sind besonders gut geeignet, um Stress abzubauen, was viele Studien zeigen. Den immensen körperlichen Schäden des Stresses kann so vorgebeugt werden. Und wenn Sie nach einem anstrengenden Tag Ihre Anspannung in einem unserer gesundheitsorientierten Fitnessstudios in Mönchengladbach oder Krefeld abgebaut haben, können Sie sich immer noch auf die Couch legen: und zwar zufrieden und entspannt statt gestresst!

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